Die größten Stromfresser im Haushalt
Viele Haushalte kennen das Problem: Jedes Jahr wird überprüft, ob ein noch günstigerer Stromtarif gefunden werden kann und dennoch ändern sich die Stromkosten nur wenig. Der Grund liegt häufig nicht in den steigenden Stromkosten selbst, sondern in den Stromfressern im eigenen Haushalt. Wie man diese Stromgier stoppt um Stromkosten zu senken.

Die EnergieAgentur.NRW hat den Stromverbrauch von fast 400.000 Haushalten überprüft und analysiert. Die Analyse ergab eine Liste der größten Stromfresser im Haushalt. Größte Übeltäter sind das eigene Büro - hier vor allem Licht am Arbeitsplatz und der Computer - und die TV- beziehungsweise Audioausstattung. Zusammen verbrauchen diese rund ein Viertel des gesamten Stromes. Auf den weiteren Plätzen folgen Warmwasser, das Kühlen in der Küche, Licht im Haushalt und das Kochen, die es zusammen noch einmal auf rund 40 Prozent der Stromkosten bringen.

Energieexperten raten, die einzelnen Stromverbraucher genau aufzuspüren. Hierzu ist ein Messgerät erforderlich, welches es bereits für wenige Euro im Baumarkt zu kaufen gibt. Dieses Messgerät wird zwischen Steckdose und Netzstecker geschaltet. Idealerweise misst man den Stromverbrauch für 24 Stunden und rechnet dann auf den Jahresverbrauch hoch. So erhält jeder Haushalt nach und nach eine Liste aller seiner Stromverbraucher.

Stand-by-Betrieb ist ein Fass ohne Boden

Die Energieexperten haben vor allem den Stand-by-Betrieb als großen Stromfresser ausgemacht. Ein älterer Fernseher und ein PC mit Monitor und Drucker verbrauchen allein im Stand-by-Betrieb, also im Leerlaufzustand, schnell jeweils 10 Watt. Ein Watt kostet im Jahr rund 2,10 Euro. Dies sind über 20 Euro im Jahr nur für den Leerlaufbetrieb eines Gerätes. Bei vielen solchen Geräten in einem Haushalt kommt eine stolze Summe sinnlos verbrauchten Stromes zusammen. Hier liegt viel Einsparpotenzial. Weitere Stromkosten können eingespart werden, wenn zum Beispiel der Kochtopf mit einem Deckel geschlossen wird, der Büro-Arbeitsplatz direkt beleuchtet und Energiesparlampen verwendet werden.

Steht ohnehin der Kauf eines neuen Gerätes an, empfiehlt sich der Blick auf den Stromverbrauch. Ein Kühlschrank der Klasse A+++ verbraucht 60 Prozent weniger Strom, als ein Kühlschrank der Klasse A, Glaskeramikkochfelder rund 20 Prozent weniger als ein Elektroherd mit Guss-Platten. Also: Messen Sie ihren eigenen Stromverbrauch und eliminieren Sie die unnötigen Stromfresser.

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